Samstag, Juni 20, 2015

Meine Kochbuchsammlung - Teil 016

Gestern Nachmittag habe ich die neuen Urlaubsbilder sortiert - und war von dieser Arbeit so gefangen genommen, das ich ganz auf den Kochbuchfreitag vergessen habe. Deshalb gibt es in dieser Woche einen Kochbuchsamstag ;-)
 
Das Thema der Woche ist australischer Wein, und das ist das passende Buch dazu:

James HALLIDAY
Australischer Wein
(1996)
 
Inhalt: Mit der ihm eigenen humorvollen Lockerheit schreibt James Halliday über die australischen Weinbaugebiete, ihre neuen und klassischen Rebsorten, über Spitzenerzeuger und deren Kellertechniken. In vielen Anbaugebieten bzw. Weingütern herrscht eine einmalige Harmonie von Boden, Rassegewächs und Klima, vergleichbar mit den Spitzenlagen Europas. Der Autor vermittelt umfassendes Wissen über die Weine Australiens, ihre lange Tradition und ihre strenen Prüfungskriterien.
 
Ein Weinglossar, Hinweise für das Servieren von Weinen (z.B. die richtige Temperatur), zum Thema Essen & Trinken oder für das Anlegen eines privaten Weinkellers runden diesen einzigartigen Führer in die australische Weinlandschaft ab.
 
 Erklärt werden die Resorten...
 ...und die Weinregionen...
 ...eine Auflistung australischer Dessertweine...
...und Tipps zum Aufbau eines Weinkellers.

Aus dem Kapitel Wein und Essen:
KÄSE
Käse galt lange (und zu recht) als idealer Begleiter zu Rotwein, doch das Leben ist nie so einfach, wie es zunächst scheint: Servieren sie den Claret vor dem Burgunder (Binsenweisheit) oder umgekehrt (meine Entscheidung)? Dann werden sie feststellen, das es einige Käsesorten gibt (Stilton und andere Blauschimmelkäse), die fast alle Rotweine überwältigen, und die man am besten mit Vintage Port in die Schlacht schickt. Die besten Käse zu Wein sind mildere Sorten wie Cheddar und weicher, cremiger Brie oder Camembert.
 
Und noch etwas: ob sie zuhause eine formvollendete Dinnerparty inszenieren oder in ein Restaurant gehen:  Wenn es Käse und Dessert gibt, kommt immer der Käse zuerst. Dazu gibt es Rotwein (außer bei Stilton), zum Dessert gibt es dann liebliche Tafelweine. Ein alter Chateau d'Yquem (der berühmte Sauternes aus dem Bordelais) passt zum Käse wie zum Dessert.
 
Paintrock Hill und Sebastian
 

Donnerstag, Juni 18, 2015

Fantasy

Nach all den Donaubüchern und den Habsburgern habe ich mich wieder für einen Fantasy-Jugendr-Roman entschieden, der mir bisher ganz gut gefällt. Allerdings ist es das erste Buch einer Trilogie - und ich will dann natürlich alle Bücher lesen, um auch wirklich das Ende zu erfahren. Mal sehen, wann der zweite Band veröffentlicht wird.
 
Meine neue Lektüre:

Melissa GREY
The Girl at Midnight

Description: Beneath the streets of New York City live the Avicen, an ancient race of people with feathers for hair and magic running through their veins. Age-old enchantments keep them hidden from humans. All but one. Echo is a runaway pickpocket who survives by selling stolen treasures on the black market, and the Avicen are the only family she's ever known.
 
Echo is clever and daring, and at times she can be brash, but above all else she's fiercely loyal. So when a centuries-old war crests on the borders of her home, she decides it's time to act.
 
Legend has it that there is a way to end the conflict once and for all: find the Firebird, a mythical entity believed to possess power the likes of which the world has never seen. It will be no easy task, though if life as a thief has taught Echo anything, it's how to hunt down what she wants . . . and how to take it.
 
But some jobs aren't as straightforward as they seem. And this one might just set the world on fire.

Freitag, Juni 12, 2015

Meine Kochbuchsammlung - Teil 015

Urlaubsbedingt gab es jetzt zwei Wochen keinen Kochbuch-Freitag. Unsere Reise hat uns durch die Balkanländer geführt, sowie die Donau stromaufwärts. Unser letzter Halt war Ungarn - und deshalb habe ich auch ein ungarisches Kochbuch für den heutigen Freitag gewählt. An diesem berühmten Restaurant "Gundel" sind wir sogar vorbeigefahren - leider waren wir nur per Bus in Budapest unterwegs. Das Buch habe ich für 1,20 € am 16.03.2002 beim Hintermayer gekauft, der Kassenbon liegt noch im Buch.
 
Karoly GUNDEL
Ungarische Kochrezepte
(1956)
 
Ungarische Kochrezepte - eine Auswahl der leckersten Gerichte der mit Recht berühmten ungarischen Küche. Der berufene Verfasser dieses Buches war Jahrzehnte hindurch die führende Persönlichkeit des ungarischen Gastgewerbe.
 
Küchenchef und Hausfrau werden gleichermassen manche Anregung hieraus schöpfen - vom Paprikahuhn bis zum Kolozsvárer gefüllten Kraut und von den Topfenfleckchen bis zu den Palatschinken à la Gundel.
 
Und jedem wahren Gourmet - ob er nun bereits die Bekanntschaft der ungarischen Küchegemacht hat oder ab noch ein "Neuling" ist - wird dieses Büchlein eine Quelle kulinarischer Genüsse sein.

 Ungarn gastronomisch
 Fisch- und Salatrezepte
 Illustrationen von Erszi Rusznyák
 
Rezept: Paprikaschnitzel
 
  12     Kalbsschnitzel zu 80 g
100 g  Schweinefett
    2     Zwiebeln
    3     frische Tomaten
    3 dl saure Sahne
    6     grüne Paprikaschoten
Paprika, Salz, Mehl
 
Man röste die feingehackten Zwiebeln in Schweinefett goldgelb, gebe eine Prise Paprika hinzu, und lasse es mit etwas Fleischbrühe auf. Sodann überbrate man die vorher  ausgeklopften und gesalzenen Kalbsschnitzel, doch nehme man sie aus dem Fett, bevor sie noch Farbe annehmen, tue sie mit dem Zwiebelsaft in einen Topf und dünste sie unter dem Deckel gar. Nun fügt man die mit etwas Mehl vermengte saure Sahne hinzu, ebenso grüne Paprikaschoten und frische, zerquetschte Tomaten (falls vorhanden), und lässt es nochmals gründlich aufkochen.
 
Man tischt mit Nocken, Tarhonya, Reis oder Kartoffeln auf.
 
getrocknete Gewürzpaprikaschoten
im Paprikamuseum von Kalocsa

Urlaubsbücher + Donauprojekt Juni

Leider sind 2 Wochen Urlaub viel zu schnell vorüber - daher heute unsere Urlaubsbücher. Ich hatte ja 3 Bücher sowie 2 Reiseführer mit, und auch Robert hatte 2 Bücher mit.
 
Robert's Urlaubsauswahl:

Arno GEIGER
Selbstporträt mit Flusspferd
Graham GREENE
Der menschliche Faktor

Für mich gab es aus dem noch in Wien begonnenen "Danubia" von Simon Winder noch folgende Urlaubslektüre:
 
Ann MORGAN
Reading the World
Confessions of a Literary Explorer
Christian FRIDRICH
Donaudelta
(Donauprojekt Juni)

An Reiseführern hatte ich mit:

Guido PINKAU (Hrsg.)
Donaukreuzfahrt
Merian Plus
Donau
Von der Quelle bis zur Mündung

Samstag, Mai 30, 2015

Mein Urlaubsbuch

habe ich bereits gestern Abend begonnen. Eigentlich wollte ich dazwischen noch ein dünnes Buch lesen und mein Neues in den Urlaub mitnehmen. Aber da ich bei meinen ungelesenen Büchern habe ich irgendwie nicht das perfekte Zwischendurch-Buch gefunden habe, habe ich nun doch mit dem Urlaubsbuch begonnen. Da wir dieses Mal auch nicht fliegen, kann ich ja auch noch ein zweites Buch auf die Reise mitnehmen. Oder vielleicht ein drittes... ;-)
 
Meine Reiselektüre:

Simon WINDER
Danubia

Description: A charmingly personal history of Hapsburg Europe, as lively as it is informative, by the author of Germania

For centuries much of Europe was in the hands of the very peculiar Habsburg family. An unstable mixture of wizards, obsessives, melancholics, bores, musicians and warriors, they saw off—through luck, guile and sheer mulishness—any number of rivals, until finally packing up in 1918. From their principal lairs along the Danube they ruled most of Central Europe and Germany and interfered everywhere—indeed the history of Europe hardly makes sense without them.
 
Danubia, Simon Winder’s hilarious new book, plunges the reader into a maelstrom of alchemy, skeletons, jewels, bear-moats, unfortunate marriages and a guinea-pig village. Full of music, piracy, religion and fighting, it is the history of a strange dynasty, and the people they ruled, who spoke many different languages, lived in a vast range of landscapes, believed in rival gods and often showed a marked ingratitude towards their oddball ruler in Vienna. Readers who discovered Simon Winder’s storytelling genius and infectious curiosity in Germania will be delighted by the eccentric and fascinating tale of the Habsburgs and their world.

Freitag, Mai 29, 2015

Meine Kochbuchsammlung - Teil 014

Dieses Mal führt meine Kochbuchsammlung nach Malta - eine unserer Lieblingsinseln und das Reiseziel, das Inge und Franzi nächste Woche auch anfliegen werden. Malta ist eine kleine Perle im Mittelmeer, landschaftlich wunderschön und historisch sehr interessant und was wir alle ganz besonders lieben: die traumhafte, maltesische Küche.
 
Valerie
Maltesisch Kochen
2011
 
 
Inhalt: Seit langem fehlt ein Buch mit einfachen maltesischen Rezepten. Die Gerichte in diesem Buch sind einfach und können schnell vorbereitet werden. Sie sind typisch maltesisch und haben ihre ureigene Tradition.
 
Das maltesische Essen ist verschiedenartig, phantasievoll und farbig. Es spiegelt den Charaker und das Gemüt der Malteser wider. Es ist unkompliziert, schlicht und einladend wie die Einwohner von Malta.
 
Die Besucher von Malta mögen das maltesische Essen genießen. Mein Wunsch ist es, ihnen eine Hilfestellung zu geben, dass Sie die maltesische Küche auch zuhause ausprobieren können und dass sie auch auf diese Weise die Erinnerung an Malta in ihren Herzen bewahren.
 
 
Rezepte für Suppen...
 ... Nudelgerichte...
und das weltberühmte Kaninchen.

Rezept: Gedünstetes Kaninchen (Stuffat Tal-Fenek)

Für 4 - 6 Personen

Zutaten:
1 gebratenes Kaninchen
50 g Schweineschmalz
200 g Tomatenmark
400 g geschälte Tomaten
50 g Zucker
200 g Erbsen
4 gehackte Zwiebeln
2 gehackte Karotten
2 Lorbeerblätter
1 Glas Rotwein
Gewürze
1/2 TL Oregano
1 TL Gewürzmischung
300 ml Rinderfond

Zubereitung:
Das Fett in einer großen Pfanne zerlassen, die Zwiebeln hinzufügen und ca. 8 Minuten lang dünsten, bis die Zwiebeln goldgelb gar, aber nicht braun sind.  Dann de Tomaten und die Karotten beifügen. Bei geringer Hitze mindestens 10 Minuten köcheln lassen. Den Sud mit Wein, dem Rinderfond, dem Tomatenmark und dem Zucker gut durchkochen lassen. Anschließend die Lorbeerblätter und die Gewürze hinzufügen und ungefähr eine Stunde lang mit dem bereits angebratenen Kaninchen schmoren lassen. Die aromatische Sauce mit Spaghetti servieren. Das Kaninchenfleisch kann auch als zweiter Gang gereicht werden.

Stuffat Tal-Fenek im Hotel-Restaurant Damier,
hier mit Pommes frites serviert.

Mittwoch, Mai 27, 2015

Noch ein dünnes Vorurlaubs-Buch

Gestern bin ich mit der Anthologie über den Naschmarkt leider schon wieder fertig geworden. Die von Edith Kneifl herausgegebenen Tatort-Anthologien könnten für meinen Geschmack immer doppelt so dick sein. Ich habe mich bei den Mordgeschichten jedenfalls wieder bestens amüsiert.
 
Heute habe ich dann mit einem sehr dünnen und dazu reich illustrierten Büchlein begonnen, in dem ich nur noch etwa 30 Seiten zu lesen habe. Aber für den heutigen Abend habe ich dann noch genügend Zeitschriften zum Lesen.
 
Mein Neues:

Haruki MURAKAMI
The Strange Library

Description: Fully illustrated and beautifully designed, this is a unique and wonderfully creepy tale that is sure to delight Murakami fans.
 
'All I did was go to the library to borrow some books'.
 
On his way home from school, the young narrator of The Strange Library finds himself wondering how taxes were collected in the Ottoman Empire. He pops into the local library to see if it has a book on the subject. This is his first mistake.
 
Led to a special 'reading room' in a maze under the library by a strange old man, he finds himself imprisoned with only a sheep man, who makes excellent donuts, and a girl, who can talk with her hands, for company. His mother will be worrying why he hasn't returned in time for dinner and the old man seems to have an appetite for eating small boy's brains. How will he escape?

Montag, Mai 25, 2015

Vom literarischen zum kriminellen Wien

Schon am Samstag Abend bin ich mit dem Walzer für die Liebe fertig geworden. Das Buch hat mir gut gefallen, weil viele auch unbekannte Literatur erwähnt wurde. Und auch oft über Bekanntes geschrieben wurde, wie der - ich glaub finnische - Krimischriftsteller, der seinen Protagonisten immer ins Restaurant Hansy im 2. Bezirk schickt und Robert mir schon vom Hansy erzählt hat.
 
Da ich einerseits vor dem Urlaub jetzt kein schwieriges oder dickes Buch mehr beginnen möchte, und andererseits ein Kneifl-Buch sowieso nicht lang auf meinem Sub liegt, habe ich mich heute ins kriminelle Wien und zwar auf den Naschmarkt begeben. Robert hat mir ja den ersten Tatort-Band geschenkt, und seither habe ich alle gekauft und gelesen. Mein Wien eben ;-)
 
Mein Neues:


Edith KNEIFL (Hrsg.)
Tatort Naschmarkt
13 Kriminalgeschichten aus Wien

Inhalt: In Band 9 der Falter-Krimianthologien steht der Naschmarkt, der bekannteste Lebensmittel- und Detailmarkt Wiens, im Zentrum kriminologischer Ermittlungen. Durch seine zentrale Lage an der Wienzeile und das breite Warenangebot ist er für Einheimische wie für Wienbesucher ein Anziehungspunkt. Eine Einkaufstour durch den Markt wird zur kulinarischen und kulturellen Weltumrundung. Dem Flair des Wiener Naschmarkts, diesem Biotop inmitten der Großstadt, mit seiner Farbenpracht, den unterschiedlichen Sprachen und mannigfaltigen kulinarischen Verlockungen, haben sich die Autorinnen und Autoren dieses Buchs hingegeben und zu 13 Kriminalgeschichten inspirieren lassen. Die Protagonisten der Geschichten – ob Gemüsestandlerin, Flohmarkthändler, Lokalbesitzer, Magistratsbeamter, Diebin oder Schmarotzer – sind in ihrer Persönlichkeit so vielfältig wie das Warenangebot des Marktes. Manche von ihnen werden zu Tätern, manche zu Opfern.

Sonntag, Mai 24, 2015

Riesenpaket von Amazon

Am Freitag Nachmittag war Robert wieder für mich auf der Post - und hat ziemlich geflucht, denn Amazon hat sich einfach wieder ausgetobt und viele Bestellungen zusammengefasst. Außerdem gab es noch ein kleines Päckchen vom ORF, in dem sich schon ein Namenstags-Geschenk für ihn versteckt.

Für Robert gab es in dem großen Paket eine MP3-CD und ein Buch über seinen Lieblingsvampir. Für mich gab's es auch Fantasy, ein Buch über mein Lieblingsthema Bücher, eine neue Tatort-Anthologie und schon ein Buch für mein Flussprojekt im nächsten Jahr.

Für Robert:

 Wolfgang Amadeus Mozart
Anne RICE
Prince Lestat

Meine Ausbeute:

Charlaine HARRIS
Midnight Crossroad
Sarah J. MAAS
A Court of Thorns and Roses
Ann MORGAN
Reading the World
Confessions of a Literary Explorer
Edith KNEIFL (Hg.)
Tatort Naschmarkt
13 Kriminalgeschichten aus Wien
Milton OSBORNE
Mekong Updated

Samstag, Mai 23, 2015

Wien in der Weltliteratur

Da gestern Nachmittag wieder einmal das Internet von UPC nicht funktioniert hat, konnte ich die Biographie von Diana Vreeland auslesen, die mir außergewöhnlich gut gefallen hat. Diana Vreeland hat viele Persönlichkeiten kennengelernt und in einem witzigen Stil geschrieben. Gestört hat mich eigentlich nur, das sie ihren Reichtum manchmal doch sehr in den Vordergrund gestellt hat. Nicht jeder kann sich Maßschuhe leisten, oder ein Nachthemd bei der Schneiderin dreimal anprobieren. Generell aber war sie eine interessante Frau mit großem Wissen und Humor.
 
Abends habe dann mit Wien in der Weltliteratur begonnen, in dem Bücher ausländischer Autoren vorgestellt werden, die in Wien gelebt oder zumindest über Wien geschrieben haben. Bisher gefällt es mir sehr gut, ich werde es wohl heute Abend auch wieder ausgelesen haben.
 
Mein Neues:

Anna LINDNER
Ein Walzer für die Liebe
Wien in der Weltliteratur

Inhalt: Madame de Staël findet Wien italienisch, Gérard de Nerval eher chinesisch. Max Goldt mokiert sich über die Paprikapreise am Naschmarkt, und John Irving lässt im Tiergarten die Bären los. Seit jeher kommen Schriftsteller aus aller Welt nach Wien und schreiben darüber. Andere haben die Stadt nie besucht, sie aber zum Schauplatz ihrer Werke gemacht. Für ihr wunderbares Potpourri hat Anna Lindner die Weltliteratur nach Wien-Bildern durchforstet. Sie schreibt von Wien-Erlebnissen berühmter Autoren, entdeckt kaum bekannte Werke voll überraschender Sichtweisen auf die Donaumetropole und zeigt unter anderem, warum Sigmund Freud vermutlich mehr fiktive Bekannte als reale Patienten hatte.

Freitag, Mai 22, 2015

Meine Kochbuchsammlung - Teil 013

Diese Woche geht es im Kochbuch der Woche um eine meiner Lieblingsspeisen: um Käse! Fast täglich gehört Käse zu meinem Speiseplan und es gibt Sorten, denen bin ich seit meiner Kindheit treu, wie z.B. dem köstlichen, würzigen Jerome. Ausserdem  mag ich noch Mondseer, St. Albray und Chaumes, Camembert und Brie, Tilsiter und Geheimratskäse, und unbedingt Emmentaler. Und auch Robert habe ich mit meiner Vorliebe angesteckt, bei unseren Donauausflügen oder unserem Candlelight-Dinner: er erwartet immer sehnlichst die Käseplatte - so wie ich.



Monika KELLERMANN:
Käse
Die kleine Schule
(1998)
 
Inhalt: Dieses Buch enthält alles, was man schon immer über Käse wissen wollte:
- Warum ist Käse so gesund?
- Worauf muß man beim Käsekauf achten?
- Welche Käsespezialitäten bieten die einzelnen Länder an?
- Welche Hartkäse, Schnittkäse, Frischkäse, Rotschmierkäse und
Edelpilzkäse gibt es, und wie schauen sie aus?
- Welche gesetzlichen Vorschriften gibt es bei der Käseherstellung?
 
Vorschlag für eine Käseplatte
Beschreibung von Weichkäse mit Edelschimmel
 Viele Rezepte mit Käse
 
Rezept: Käsespätzle
 
400g Mehl, Salz
4 Eier, etwas Wasser
300 g frisch geriebener Appenzeller,
Greyerzer oder Emmentaler oder
eine Mischung daraus
frisch gemahlener Pfeffer
8 dünne Scheiben durchwachsener Räucherspeck
5 Zwiebeln (in Ringe geschnitten)
Öl zum Braten
 
1. Aus Mehl, Salz, Eiern und Wasser einen Spätzleteig herstellen. Den Teig mit einem Spätzlehobel portionsweise in reichlich kochendes Wasser schaben.
 
2. Sobald die Spätzle oben schwimmen, mit dem Schaumlöffel aus dem Wasser heben. Abwechselnd mit Käse in eine Form schichten, jede Lage mit Pfeffer würzen und gründlich vermischen. Mit gebratenen Speckscheiben und gerösteten Zwiebelringen belegen.
 
Käseplatte auf der MS Kaisern Elisabeth II

Donnerstag, Mai 21, 2015

Neue Lektüre

Schon am Dienstag habe ich den Schreibkurs ausgelesen, er war nicht schlecht, aber ich habe schon bessere gelesen. Es waren wenige Übungen drinnen, auch Tipps waren eher dünn gesät. Alles in allem wird aber schon was hängenbleiben bei mir.
 
Gestern habe ich dann mit einer Biographie begonnen, wohl das erste IT-Girl überhaupt. Diana Vreeland wurde 1903 geboren und hat sich zeitlebens für Kunst und Mode interessiert, sie hat als Kolumnistin für viele Modezeitschriften geschrieben und war auch Chefredakteurin der Vogue. Dieses Buch ist eigentlich weniger eine Biographie, als mehr Erinnerungen aus ihrem Leben - aber toll geschrieben - einfach so, wie sie es erzählen wollte. Man merkt einfach den Humor dahinter - da war kein Ghostwriter dahinter. Bestimmt kaufe ich mir noch eine ihrer Bücher.
 
 
Mein Neues:

Diana VREELAND
D. V.

Description: D.V. is the mesmerizing autobiography of one of the 20th century’s greatest fashion icons, Diana Vreeland, the one-time fashion editor of Harper’s Bazaar and editor-in-chief of Vogue, whose incomparable style-sense, genius, and flair helped define the world of haute couture for fifty years. The incomparable D.V. proves herself a brilliant raconteur as she carries the reader along on her whirlwind life—from English palaces to the nightclubs of Paris in the 1930s to the heart of New York high society, hobnobbing with everyone who was anyone, from Queen Mary to Clark Gable to Coco Chanel.

Freitag, Mai 15, 2015

Meine Kochbuchsammlung - Teil 012

Am heutigen Kochbuch-Freitag gibt es ein Kochbuch das ich antiquarisch gekauft habe, im Antiquariat vom Hintermayer. Leider gibt es zu diesem Kochbuch keine Beschreibung und auch keine Jahresangabe, das Buch ist eine Lizenzausgabe für die Deutsche Buchgemeinschaft Wien. In den verschiedenen Antiquariaten des ZVAB schätzt man es auf ca. 1970 und die verschiedenen Anbieter verlangen Preise von € 4,43 bis17,00. Ich selbst habe es 2005 um € 5,00 gekauft.
 
In dem Buch sind (eigentlich ein Thema für "Forgotten Bookmarks") beigelegt:
 
verschiedene Schnipsel mit Rezepten der Kronen-Zeitung (Rote Rüben-Suppe, Apfelbrot, Topfenauflauf, Topfentorte ohne Backen und Heidebeernockerln),
zwei handgeschriebene Rezepte (Tiramisu und Falscher Blätterteig),
ein Werbeflyer von Hüttenkäse mit 6 Rezepten,
das Rezept einer Frühlingscremesuppe aus einer Zeitschrift gerissen,
eine Barilla-Broschüre mit Lieblingsrezepten mit Fleisch-Saucen,
einem italienischen Artikel: La Trama - Parigi, prima del 1914,
einem Zahlschein von Käthe Eichler aus dem18. Bezirk, eine Spende an die "Schwestern Maria" (der aber nicht eingezahlt, sondern als Lesezeichen verwendet wurde)
 
Im ersten Teil des Buches geht es "Eine Parade berühmter Wiener Speisen", der zweite Teil ist "Ein bunt gemischter Anhang" - mit der Schnellküche für Alleinstehende, mit Diät- und Rohkosttips, Vorschläge für Kalte Platten und Topfgerichte, und viele Brotaufstriche.
 
Franz Ruhm Küchenchef)
Perlen der Wiener Küche
(ca. 1970)
 Eine Parade berühmter Wiener Speisen
Witzige Illustrationen
 
Rezept: Rostbraten mit Zwiebel
 
1 Portion: Für diese Wiener Spezialität wird ein kleinfingerdick geschnittener, gut abgelegener Rostbraten ohne Knochen im Gewicht von 15 Dekagramm geklopft, an den Rändern eingeschnitten, damit sich das Fleisch beim Braten nicht zusammenziehen kann und mit Salz und gemahlenem Pfeffer gewürzt. In ungefähr 6 Dekagramm sehr gut erhitztem Schweinfett wird der Rostbraten auf großer Flamme flott braun gebraten, dann umgedreht und während das Fleisch, das innen ein wenig "blutig" bleiben soll, rasch von der anderen Seite zu brauner Farbe gebraten wird, streut man nebenbei eine mittelgroße, feinnudlig geschnittene Zwiebel ins Fett ein. Der fertig gebratene Rostbraten wird abgetropft angerichtet, worauf man die Zwiebel, immer auf großer Flamme bleibend,  rasch goldgelb röstet, dann alles Fett abtropfen läßt und mit nußgroß frischer Butter nochmals kurz durchröstet. Wenn es soweit ist gießt man mit 2 bis 3 Eßlöffel Suppe oder Kalbsbratensaft auf, läßt einmal aufkochen und verteilt die Zwiebel samt Saft über den angerichteten Rostbraten. Nach Belieben kann der Zwiebelsaft auch mit einem kleinen Spritzer Essig gesäuert werden. Als Beilage gibt man je Portion 2 Essiggurkerln und Bratkartoffelscheiben: Hierzu werden je Portion 2 mittelgroße, gekochte Kartoffeln in fingerdicke Scheiben geschnitten, die mit etwas Salz, Kümmel und Mehl bestreut, in sehr heißem Schweinefett von beiden Seiten goldbraun gebraten und abgetropft angerichtet werden.
 
Zwiebelrostbraten mit Braterdäpfeln
im Restaurant "Alt Wien" in Meidling

Donnerstag, Mai 14, 2015

Kreatives Schreiben

Gestern Abend wurde ich mir der Donaureise fertig und das Buch wurde leider nicht besser. Mehr und mehr Klischees, zu gewollt satirisch und zwei Mordfälle, die nie aufgeklärt wurden. Im Delta wurde das Schiff dann noch abgefackelt und versenkt. Und ganz zum Schluß entführt der Protagonist aus völlig unerklärlichen Gründen auch noch ein Baby. Es war leicht zu lesen und die eine oder andere Szene auch ganz witzig - aber mitgerissen hat es mich nicht.
 
Heute Abend beginne ich dann mit einem Buch über kreatives Schreiben. Bald kommt ja unser Urlaub, und ich schreibe dazu ein Reisetagebuch und später den Blog, da kann ja ein Kurs über kreatives Schreiben nicht fehlen.
 
Mein neues Buch:

Julia BELL / Paul MAGRS (Hrsg.)
The Creative Writing Coursebook

Description: The success of the writing courses at UEA belies the myth that writing can't be taught. This coursebook takes aspiring writers through three stages of practice: Gathering - getting started, learning how to keep notes, making observations and using memory; Shaping - looking at structure, point of view, character and setting; and Finishing - being your own critic, joining workshops, finding publishers. Throughout exercises and activities encourage writers to develop their skills. Contributions from forty authors provide a unique and generous pool of information, experience and advice. This is the perfect book for people who are just starting to write as well as for those who want some help honing work already completed. It will suit people writing for publication or just for their own pleasure, those writing on their own or writing groups.

Montag, Mai 11, 2015

Donauprojekt im Mai

Mein Mai-Donaubuch ist dieses Mal ein Buch aus den Anrainerstaaten der Donau, nämlich ein Roman aus der Slowakei. Obwohl er leicht zu lesen ist, kann ich mir der nachfolgenden Beschreibung nicht wirklich übereinstimmen. Ich habe bisher fast die Hälfte gelesen und mir erscheint die Satire etwas zu gekünstelt, zu gewollt.
 
Dazu kommt, der Protagonist, Kreuzfahrtleiter der Donau, ist eigentlich Übersetzer. In einem Kapitel, in dem es um literarische Übersetzungen und die Probleme damit geht (kaum Ruhm, schlechte Bezahlung) übersetzt er als erstes Buch ausgerechnet Claudio Magris' "Die Donau". Der Protagonist bekommt sogar einen Literatur-Preis für die Übersetzung dieses Buches, und es wird als "außergewöhnlich" beschrieben. Ich habe es in diesem Jahr ja auch begonnen, und fand das Germanisten-Geschwurbel auch außergewöhnlich: nämlich außergewöhnlich langatmig, uninteressant - einfach fad. Magris' Donau war der Flop des Jahres und ich musste es abbrechen.
 
Der Rest des Buches sind einfach Klischees: Der rumänische, ewig besoffene Kapitän, die Mannschaft, die ebenfalls nur sauft und rauft, mit Drogen dealt und Messerstechereien inszeniert. Die ach so katholischen, rumänischen Kellnerinnen und Stubenmädchen, die sich durchaus von den Gästen für gewisse Dienste bezahlen lassen. Die amerikanischen Touristen, die ungebildet, übergewichtig und steinalt sind. Die amerikanische Reederei, bei der alles durchleuchtet wird - afro-amerikanische Passagiere sind unerwünscht, Gäste müssen einen perfekten Fragebogen abgeben....  noch mehr Klischee geht ja gar nicht.
 
Mein Lieblings-Donaukrimi bleibt der einer meiner Lieblings-Autorinnen: Edith Kneifl's "Endstation Donau".
 
Meine Projekt-Buch:

Michal HVORECKY
Tod auf der Donau
(Donau Projekt/Land Slowakei)

Inhalt: Eigentlich ist Martin Roy Übersetzer. Eigentlich. Denn dazu kommt er nicht als Reiseleiter einer Donau-Kreuzfahrt, in deren Verlauf so gut wie alles schiefgeht. Michal Hvorecky verknüpft in seinem grotesken Ship-Movie die Geschichte Mitteleuropas mit persönlichen Schicksalen (und seinen eigenen Erlebnissen als Reisebegleiter). Dabei zeichnet er das Bild einer Generation, die wie Nomaden durch die Länder zieht, auf der Suche nach dem besten Job, der Erfüllung im Leben und so etwas wie Heimat. »Tod auf der Donau« ist deshalb vieles auf einmal: Abenteuerroman, Liebesgeschichte und Satire auf die Auswüchse des Tourismus. Und nicht zuletzt eine Liebeserklärung an die Donau. - Hvorecky ist der populärste slowakische Autor in Deutschland

Freitag, Mai 08, 2015

Meine Kochbuchsammlung - Teil 011

Im Kochbuch der Woche geht es um all die Köstlichkeiten weltweit, die man auf der Straße kaufen und auch gleich genießen kann.

Clare FERGUSON
Fotografirt von Jeremy HOPLEY
Streetfood
Köstliches aus aller Welt
(1999)
 Europäisches Streetfood
 Falafel aus dem Nahen Osten...
 ... und Südostasien

Inhalt: Zu einem gelungenen Urlaub gehören in aller Regel Sonne, Strand und Meer, vor allem aber - gutes Essen! Dabei sind es nicht immer die opulenten Menüs oder Büffetts in den Hotels, an die man sich gerne erinnert, sondern oftmals die kleinen kulinarischen Köstlichkeiten in den Bars, Strandkneipen oder Straßencafes, die einem sehnsuchtsvoll das Wasser im Munde zusammenlaufen lassen. Auf Plätzen, Märkten oder im Gewürzbasar findet man sie - eingewickelt in Tortillas oder Palmblätter, knusprig gebraten auf Holzspießen oder zum Knabbern in Papiertüten serviert - so läßt sich überall auf der Welt die jeweils typische, noch unverfälschte Landesküche entdecken.
Wie oft aber denkt man sich beim Genuß dieser exotisch duftenden und raffiniert gewürzten Speisen, wie herrlich es wäre, wenn man diese Spezialitäten auch zu Hause nachkochen könnte? Nun, jetzt können Sie es - über 50 Rezepte zeigen Ihnen auf unkomplizierte Art und Weise wie Sie die besten und interessantesten Gerichte, die es in den Straßenküchen der Welt zu kosten gibt, selbst zubereiten können. Nicht zu vergessen die herrlich erfrischenden Drinks und Desserts.
In diesem Buch finden Sie die echten landestypischen Gewürze und Gerichte - lebendig und appetitlich fotografiert. Lassen Sie sich verführen und probieren sie street food, damit die Sehnsucht nach dem nächsten Urlaub nicht zu lang wird!

Rezept: Tod Man - Pikante Fischklöpschen aus Thailand

Zutaten:
1 kg Fisch (Lachs oder Forelle), entgrätet, gehäutet, in Würfel geschnitten
8 Schalotten oder kleine rote Zwiebeln
5 cm Galangal oder Ingwerwurzel, fein gehackt
1 Stängel Zitronengras, fein geschnitten
4 Korianderwurzeln mit Stielen und Blättern, oder ein großes Bund Blätter, gehackt
4 Knoblauchzehen gehackt
4 Kaffir Limonenblätter, hauchdünn geschnitten
1 EL Puderzucker
1 EL Fischsauce (oder Sojasauce)
250 g dünner Spargel, in dünnen Scheiben
Salz und frisch gemahlener schwarzer Pfeffer
Erdnußöl

Chilisauce oder Zitronenspalten

Zubereitung:
Den Fisch mit Schalotten, Ingwer oder Galangal, Koriander, Knoblauch, Limonenblätter, Zucker und der Fisch- oder Sojasauce in einer nicht metallenen Schüssel 1/2 Stunde marinieren lassen.
 
Im Elektromixer oder Fleischwolf zu grobem Brei verarbeiten, nicht pürieren. Spargel, Salz und Pfeffer unterrühren.
 
42 häppchengroße Bällchen formen, etwas flach drücken un in einer gefettenen Pfanne 1 - 1 1/2 Minuten von jeder Seite braten, bis die Klöpschen goldbraun und durchgebraten sind. Mit Zitronenspalten oder Chilisauce servieren.
Zubereitung:
 
Ergibt 42 Stück bzw. 6 Portionen
 
Streetfood in Bangkok, China-Town